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Realisierte Projekte

Kurz nach unserem Aufruf, Anang April, hat uns eine große Spende vom Qi Zentrum in Nenzing (Österreich) erreicht. Franziska und Ihr Team haben bei allen Mitgliedern des Taiji - Qigong Freundeskreises für die Kinder in Nepal gesammelt. Mit der großzügigen Spende ist es uns möglich dem Waisenhaus „Children of Universe“ (wo Mitglieder des Zentrums auch Patenkinder haben) Lebensmittel für einen kompletten Monat zur Verfügung zu stellen.

Die Fotos zeigen was es heißt für so viele Kinder einzukaufen.

Der Corona Virus traf nicht nur uns, sondern speziell die ärmsten Länder der Welt, mit voller Wucht. Denn sie haben keine flächendeckende medizinische Versorgung, wie wir es kennen. Sie leben auch ohne Corona in vielerlei Hinsicht schon am Limit.
Happy hat auch erzählt, wie dramatisch die Lebensmittelpreise steigen. Die Kosten für einen Mundschutz, wenn es ihn tatsächlich irgendwo zu kaufen gibt, ist mit 4,- €/ Stück für die Meisten unerschwinglich. Schließlich kann man mit 20,- € ein Kind einen ganzen Monat ernähren.

Am Sonntag 26.01.2020 fand in Wasbüttel, in der Alten Schule, ein Vortrag mit Vernissage statt. Unter dem Titel „Wasbüttel in Bewegung“ zeigte Ines mit Unterstützung von Susanne Langer und Christiane Heuer 80 Bildern aus Äthiopien und vom Spendenlauf im vergangenen Mai!

Bei der Vernissage waren an die 40 Gäste dabei!

Die Ausstellung war bis April zu sehen.

Wir haben für den Trip im vergangenen Oktober soooo viele tolle Kleidung und Schuhe, sowie auch Spielsachen bekommen, dass wir gar nicht alles mit nach Äthiopien nehmen konnten.

Deshalb haben wir heuer, zum ersten Mal, eine kleine Weihnachtsaktion von hier aus gestartet und alleinerziehenden Eltern, welche ihren Kids kein Weihnachtsgeschenk machen konnten, unterstützt. Kleine Pakete wurden von Ines und Sylvia liebevoll verpackt, natürlich immer mit den passenden Größen der Kinder, und dann per Post versendet!

Ein besonderes Schicksal mit ersten Erfolgen!
Im Jahresbericht 2018 haben wir bereits über das Schicksal der Geschwister Dawa, Dolma, Pangel und Tenzing berichtet.

Inzwischen hat sich Einiges getan bei den Geschwistern:

Ein Flyer findet seinen Weg!

Am vorletzten Tag unserer Tour in Äthiopien, fällt uns im Hotel ein Flyer ins Auge. Sylvia und ich schauen uns kurz an und es ist klar, da müssen wir hin. Also machen wir uns an unserem letzten Tag in Addis Abeba auf den Weg zu einem weiteren Waisenhaus - wir können nicht anders. J
Wir werden herzlich im Büro empfangen und dann geht es zu Fuß zum nahegelegenen Waisenhaus. Dort leben derzeit 20 Kinder, darunter auch Babys. Das ganze Haus ist sehr ordentlich.

Während unseres Aufenthaltes in Lalibela, haben wir auch die Schule besucht, in die unsere Kinder gehen.

Erstaunlich wie viele Kinder hier in einem Raum sitzen und lernen – wir wurden vom Direktor herum geführt und durften in einige der Klassen rein gehen um die Kinder zu begrüßen und uns den Unterricht an zu schauen. Die Kinder vom Waisenhaus oder auch die Nachbarskinder haben uns zu gewunken und somit ganz stolz, den restlichen Kids gezeigt, dass sie uns kennen!

Mit einem Koffer voller Kleidung für Babys & Kleinkinder ging es zum Krankenhaus, in dem unser kleiner Annyas zurück gelassen wurde. Wir wurden freundlich begrüßt und ein Krankenpfleger hat uns einmal herum geführt und die Säuglingsstation gezeigt. Von den hygienischen Umständen waren wir schockiert, bei uns wäre das Krankenhaus schon lang wegen Hygiene-Missachtung geschlossen.
Für die Mütter der Neugeborenen hatten wir Starter-Sets für Ihre Babys zusammengestellt. Ein Set bestand aus Body's, Strampler, Mütze und Schühchen sowie Stoffwindel oder was zum Spielen. Wir sind mit unserem Koffer von Raum zu Raum gezogen und hatten für jedes Kind was dabei.

Unser Ziel ist erreicht!!!
Ein eigenes Zuhause für unsere Waisenkinder vom Happy Family House.
Wir haben das Haus, in dem die Kinder bereits zur Miete wohnten, nun gekauft.
Die Mädchen und Jungen sind total glücklich und es gab auch eine kleine Einweihungsparty mit leckerem Essen und Kuchen für alle Kids plus Nachbarn.

Ich (Ines) bin bereits 2017 auf dieser Hochebene bei Lalibela gewesen. Damals war es nur zu Fuß möglich, doch inzwischen gibt es eine Schotterpiste um zu den Dörfern auf 3700m zu gelangen. So haben wir uns mit einem Allradauto auf den Weg gemacht, um die kleine Bergschule erneut zu besuchen.

Mit Bällen, Heften, Stiften etc. ging es schließlich noch einige Kilometer zu Fuß bis zur Schule. Es ist für uns wie eine Zeitreise in die Vergangenheit. Unfassbar unter welchen Bedingungen die Menschen hier (über)leben und arbeiten. Wir haben viele Kinder gesehen, die harte Arbeit verrichten.

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